Welche Bewerbungsstatus sollte man tracken?
Zu viele Status verwirren, zu wenige verstecken Hänger. Ein schlankes Set aus Pipeline-Stufen, das zu parallelen Bewerbungen passt.
Welche Bewerbungsstatus sollte man tracken?
Status sind deine Notizen über den Prozess, keine Zusage des Unternehmens.
Trotzdem brauchst du sie, sonst weißt du nicht, wo du handeln musst.
Das schlanke Set (empfohlen)
Für die meisten Suchenden reichen sechs Stufen:
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Interessant | Stelle passt, noch keine Unterlagen |
| In Arbeit | Unterlagen werden vorbereitet |
| Beworben | Abgeschickt, warte auf Reaktion |
| Im Gespräch | Einladung, Termin, Prozess läuft |
| Abgeschlossen (positiv) | Angebot oder Zusage |
| Abgeschlossen (negativ) | Absage oder du ziehst dich zurück |
Mehr Spalten lohnen sich nur, wenn du wirklich viele parallele Prozesse hast ,
sonst pflegst du Labels statt zu suchen.
Feingranular: optional
Wenn du trennen willst:
- Beworben: bestätigt vs. beworben: unbestätigt
- Interview 1 / 2 / Final
- Nachgefasst (nach Follow-up)
- On hold (Unternehmen meldet Verzögerung)
Regel: Jeder extra Status muss eine andere Aktion auslösen. Sonst streichen.
Was ein Produkt-Tracker oft abbildet
YourJobAgent nutzt eine Pipeline in der Art:
- Gefunden und bewertet
- Zur Prüfung vorgemerkt
- Unterlagen vorbereitet
- Beworben
- Antwort erhalten
- Interview und Angebot
Das deckt Suchen plus Bewerben ab, nicht nur die Post-Absenden-Phase.
Antwort-Typen vs. Status
Wenn Antworten eingeordnet werden (z. B. über ein Plattform-Postfach auf
kostenpflichtigen Plänen), hilft eine zweite Ebene:
- Eingangsbestätigung
- Einladung
- Absage
- Sonstiges / unklar
Der Status bleibt „beworben" oder springt zu „im Gespräch", der Typ
erklärt, was passiert ist.
Nicht jede Mail ist eindeutig. Dann bleibt manuelle Zuordnung, ehrlich
markieren statt raten.
Status, die du vermeiden solltest
| Status | Problem |
|---|---|
| „Vielleicht" | Keine Aktion, ewiger Limbo |
| „Gesendet?" | Unklar, bewerben oder nicht? |
| Zu viele Synonyme | „Wartend", „Pending", „Offen" parallel |
| Employer-Interpretation | „Sie wollen mich" ohne Einladung |
Übergänge dokumentieren: minimal
Pro Bewerbung reicht oft:
- Datum beworben,
- Datum letzte Antwort,
- Nächste Aktion (freitext, ein Satz).
Kein Protokollroman.
Review-Routine
Einmal pro Woche:
- Alles in „beworben", Follow-up nötig?
Nachfassen - Alles in „interessant", bewerben oder verwerfen?
- Abgeschlossen: archivieren, Kopf frei.
Kurz zusammengefasst
Track wenige Status mit klaren Aktionen. Pipeline von Interesse bis Abschluss ,
Antwort-Typen optional darunter.
